Die einzelnen Sparten des RuF Okel
Reitsport: Beauftragte Tatiana Paulun
Ziel jeder reiterlichen Ausbildung ist die Harmonie von Reiter und Pferd. Diese Übungen zielen darauf, das Pferd gymnastisch auszubilden und es zu erziehen. Mit Hilfe der Dressur erreicht der Reiter, dass sein Pferd gehorsam auf seine sensibel eingesetzten Gewichts-, Schenkel- und Zügelhilfen reagiert. Ein gut gerittenes Pferd ist die beste Voraussetzung für Sicherheit im Pferdesport. Dressurreiten erhöht zudem die Leistungsfähigkeit des Pferdes. Im besten Sinne dient es der Gesunderhaltung des Pferdes, denn durch das Training werden die Kräfte des Pferdes gestärkt und seine Glieder gelenkig gemacht. Gleichgültig auf welche anderen reitsportlichen Disziplinen man sich spezialisiert, ohne Dressur geht es nicht. Sie ist Voraussetzung für alle pferdesportlichen Aktivitäten
25. Juni 1909 wurde der Verein und auch die Reitsportabteilung gegründet......(weiteres)
Fahren: Beauftragter Lars Neddermann 
Freizeitfahrer oder Turnierfahrer, in den letzten Jahren haben sich immer mehr Pferdebegeisterte dieser Disziplin zugewandt. Denn im Fahrsport gibt es Dressurprüfungen, Geländeprüfungen und das Hindernisfahren. Die Kombinierte Wertung ergibt sich aus allen drei Prüfungen. In der Dressur stehen die Gymnastizierung des Pferdes und die Überprüfung des Ausbildungsstandes im Vordergrund. Beim Hindernisfahren durch einen Kegelparcours werden Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Gehorsam und Durchlässigkeit der Pferde abgefragt. Herzstück eines jeden Fahrturniers ist die Geländeprüfung (Marathon) mit ihren spektakulären Hindernissen.
Mitglieder des RuF Okel nehmen auch aktiv am Fahrsport teil...... (weiteres)
Voltigieren: Beauftragte Silke Ertelt
Voltigieren heißt, turnerisch-gymnastische Übungen auf dem Pferd auszuführen. Dass Mensch und Pferd im Gleichklang sind, dafür sorgt der Longenführer als dritte Partei im Team. Der Longenführer longiert das Pferd auf einer großen Zirkellinie, die Voltigierer führen ihre Übungen im Einklang mit den Bewegungen des Pferdes aus. Es gibt nationale und internationale Prüfungen im Gruppen-, Einzel- und Doppelvoltigieren. Die Gruppenprüfungen bestehen aus Pflicht und Kür, die Einzelprüfungen können auch noch zusätzlich ein Technikprogramm beinhalten. Das Doppelvoltigieren (Pas de Deux) ist eine reine Kürprüfung. Eine Voltigiergruppe kann je nach Prüfungsform aus sieben oder aus acht Voltigierern (und ggf. eines Ersatzvoltigierers) bestehen.
Am 07. März 1964 wurde in der Jahreshauptversammlung entschieden, eine Voltigierabteilung als neue Sparte im Verein zu gründen..... (weiteres)
Westernreiten: Beauftragter Berthold Quebbemann
Die Elemente einer Prüfung stammen aus der amerikanischen Arbeitswelt zu Pferd, die jedoch in Anlehnung an die klassische Dressur in eine "sportliche Kunstform" umgesetzt wurde. Schnelle und langsame Galoppzirkel, fliegende Galoppwechsel, Drehungen auf der Hinterhand (Spins), rasante Stopps (Sliding Stops), Hinterhandswendungen (Rollbacks) und Rückwärts-Richten sind die verschiedenen Lektionen der Reining. Die Reitweise erinnert an die Herkunft dieses Reitsports. So ist zum Beispiel die Zügelführung in den meisten Prüfungen einhändig. Erwünscht ist die exakte Kontrolle des Pferdes am losen Zügel durch minimale Zügel, Schenkel- und Gewichtshilfen.
2001 wurde eine neue Sparte des Reitens belegt und zwar das Westerreiten. 2006 trug der Ruf Okel sein erstes Westernturnier aus..... (weiteres)
Pony-Akademie: Beauftragter Klaus Schröder
2006 gründete der Verein die Pony Akademie. Ein Projekt für Kinder im Alter ab 6 Jahren unter Leitung von Klaus Schröder. Der Nachwuchs soll über einen Zeitraum von 2 Jahren an den Partner Pferd herangeführt werden. 2008 wurde die erfolgreiche Jugendarbeit unter dem Titel „Pony-Akademie 2“ erweitert. Die zweite Stufe, an der Kinder aus Stufe 1 oder auch Kinder mit einer allgemeinen Grundausbildung Reiten ( keine totalen Anfänger ) im Alter von 10 -12 Jahren teilnehmen können, wird von Tatjana Paulun (ausgebildete Reitwartin) geleitet.....(weiteres)